Meine Bücher

 
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Der Pfad des Profilers

Zwei asiatisch aussehende Frauen schlenderten über den Markt von China Town San Francisco. Der Wind schob eine leichte salzhaltige Brise in den Stadtbezirk, und das warme angenehme Wetter ließ die Gesichter der Käufer und Verkäufer strahlen. Ein gutes Chi lag über dem Platz, selbst die junge Bande, die einen Teil des Marktes kontrollierte, saß gemeinsam in den Ecken, ließen sich von der Sonne bescheinen und genossen das Geschnatter, welches sich mit fremdartigen Gerüchen paarte. Die beiden Frauen wurden von allen Seiten freundlich begrüßt, selbst die Bandenmitglieder hoben die Hand und lächelten ihnen zu.

   „Na, Liam, jetzt bin ich vierzehn Jahre hier, und du hast immer noch keinen Kerl gefunden. Es wird Zeit, dass du heiratest, sonst endest du noch als alte Jungfer.“

Dabei stahl sich ein verschmitztes Lächeln um die Augen von Pauline.

   „Das mit der Jungfer war mal, Pauline. Lass mal gut sein, ich habe genug Kerle in meinem Leben im Bett gehabt. Dann muss es jetzt schon funken.“

Pauline, stattliche 24 Jahre alt, war wie ihre Zwillingsschwester Katharina als Eurasierin eine Schönheit. Mit ihren anmutigen Bewegungen und dem gepflegtem Äußeren zog sie die Blicke der Männer auf sich. Manch einer hatte sich schon eine Abfuhr geholt. Die langen schwarzen Haare fraßen das Sonnenlicht auf, und man hatte das Gefühl, dass die Corona der Sonne bemüht war, immer mehr Strahlen auf die schöne Frau zu werfen. Den beiden wurde bereitwillig Platz gemacht, wenn sie an Stände kamen, wo sie für die Küche von Madam Hang einkaufen sollten. Liam hatte es geschafft, das Vertrauen von Madam Hang zu erlangen, und sie übernahm, wenn die Chefin nicht mehr da war, das Regiment in dem beliebten Gasthaus.

   „Was hälst du davon, wenn wir noch einen Tee trinken, bevor du wieder zum Training gehst?“

   „Eine gute Idee, Liam, gehen wir zu der Teestube an der Ecke, da sitzt man gut, und die Sonne wärmt uns.“

Die beiden bogen zwischen zwei Ständen auf eine andere Ladenstraße ein und hatten das Teehaus direkt vor sich. Wie sie es immer bei schönem Wetter machten, setzten sie sich an einen Tisch in der zweiten Reihe, bestellten ihren Tee und genossen die an ihnen vorbeiströmende Menschenmenge.

Liam verzog schmerzhaft das Gesicht, als Pauline ihre zierliche Hand auf ihren Unterarm fallen ließ.

   „Au, Pauline, du tust mir weh.“

   „Verschwinde, Liam, los mach schon.“

   „Warum soll ich verschwinden?“

   „Los, mach schon und frage nicht.“

   „Pauline?“

Die junge Frau schaute mit ihren grünen Augen direkt in Liams Augen.

   „Dreh dich unauffällig um und schau über deine Schulter. Die drei großen Kerle in ihren Lederklamotten.“

   „Scheiße, Jacks Brut. Suchen die uns?“

   „Verschwinde, ich halte dir den Rücken frei. Ab ins China- House, und du kommst nicht eher raus, bis ich wieder da bin.“

 

Das Kosmische Spiel

Eine uralte Weissagung, die durch die Völker des Universums geht, findet im Maya Kalender seine Bestätigung und beginnt am 21.12.1990 mit der Geburt der 6 Regenbogenkrieger.

Die Bedeutung dieser Weissagung, die den Völkern den Weg in die Zukunft zeigt, ist elementar und gefährlich, denn zur Wintersonnenwende, am 21.12.2012, beginnt das Kosmische Spiel, mit dem vorhergesagten Weltuntergang.

Ein Spiel ohne Regeln, bei dem die Völker des Universums den Schrei nach Ordnung auf ihren Lippen tragen. Denn es sind Kräfte am Werk, die das Spiel beeinflussen wollen, dem sich die Regenbogenkrieger stellen.                            

Die 6 Regenbogenkrieger sind der Schlüssel für die Zukunft, bevor sie aber in die Weiten des Universums ziehen, müssen sie noch viele Prüfungen bestehen.

Doch Marduk, der Mann mit den 50 Namen, kennt keine Gnade, denn der Wettlauf gegen die Zeit hatte begonnen.

 
Das Krieger Gen

Das Team um Bernd Rassmussen ist ein kleiner brillanter aber auch tollkühner Haufen, der die Grenzen des unmöglichen Verbrechens auslotet. Dabei bekommen sie es mit einem Serienmord zu tun, der sie durch die ganze Bundesrepublik jagt, der aber auch ihre Fantasie an die Grenzen des Erträglichen bringt.
Bernd Rassmussen, mit dem Borderliner behaftet, führt seine Leute durch die Klippen der extremen psychischen Belastung und schwört sie auf den Fall ein. Schnell hat sich in dem jungen Team eine professionelle Handlungsweise gebildet, die es nicht zulässt, dass sich bei den grausamen Hinterlassenschaften des Mörders bei ihnen ein psychischer Schaden einstellt.
Erst, als der Mörder mit Bernd Rassmussen Kontakt aufnimmt, merken sie, dass der Täter versucht, einen Wettbewerb zu inszenieren. Aber die kalte und logische Analyse des Täters lässt keinen Wettbewerb zu.
Die Toten, alles katholische Geistliche, werden durch die Judaswiege, eine alte Foltermethode der Heiligen Inquisition, getötet, dabei hinterlässt der Täter keinerlei Spuren, die auf seine Identität hindeutet.
Die Geheimnisse, die sie bei den Toten finden, führt sie in den Vatikan, wo sie ein Für und Wieder für ihren Fall erleben. Das Machtwort des Camerlengo öffnet ihnen manche Türen, aber das Misstrauen schlägt ihnen mit aller Macht entgegen, so ist das Team auf Verbindungen in die USA angewiesen, um in dem Fall weiterzukommen.

 
Untergang oder Zukunft

Nie standen wir so nah am Abgrund der Menschheitsgeschichte wie heute. Nie war die Zeit in unserer Geschichte so schnelllebig wie heute. Nie waren die Menschen so leicht zu beeinflussen wie heute. Nie waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Nie gingen so viele Menschen in unserer Geschichte in die psychologischen Fallen von Großkonzernen und Banken.Nie war die Politik so hilflos wie heute. Nie, nie, nie. Viele Politiker, ob sie an der Regierung sind oder nicht, benehmen sich wie Clowns und denken nur von einer Legislaturperiode zur anderen.

 
 

MeinE BiografiE

Johannes Weinand

Wie alles begann

 

Es war schon eine verteufelte Arbeit, aus der Plazenta meiner Mutter herauszukommen, und mit Arbeit hatte ich es mein ganzes Leben nicht so. Dann hörte ich als Erstes, wie die Hebamme sagte: „ Mensch, Frau Weinand, hat der einen dicken Kopf.“ Was sollte ich dazu sagen? Ich schrie meinen Protest heraus. Auch in den Folgejahren sagte mir keiner, dass da was drin war. Ich sollte es selbst erfahren, unter Tränen und Schmerzen. Früh wurde uns Demut und Unterwürfigkeit beigebracht, aber dafür waren in meinem Kopf keine Synapsen vorgesehen. Ich bemerkte mehr die Synapsen des Widerstandes, was sich dann auch schulisch bemerkbar machte. Es langte gerade immer so, um die Kurve zu bekommen und nicht rauszufliegen.

Herrisch bestimmte mein Vater meinen Werdegang, was mit der katholischen Erziehung anfing. Während er in der Kneipe saß und anderen Kindern Schokolade schenkte, war der Weg meiner Erziehung, jede Woche einmal zu beichten. Was sogar den Pastor nervte. Sie können sich vorstellen, dass es schon eine Vielzahl von Sünden braucht, um ein Ave Maria oder Vaterunser zu ergattern. Die vielen Schläge hielt ich nicht lange aus, mit sieben Jahren hatte ich den ersten Selbstmordgedanken. Als drittes Rad am Wagen fühlte ich mich überflüssig. Aber das verging, bis die ersten Zeugnisse kamen, dann kamen sie in aller Regelmäßigkeit wieder. So konnte es nicht weitergehen, und ich bemerkte an meinem Körper ein neues Medium. Nein, nicht was Sie denken, das fing etwas später an. Mein Kopf. Ich fing an zu denken, wie ich den Repressalien aus dem Weg gehen konnte. Lüge war ein probates Mittel. Ich wurde zum Meister der Lüge, und die Schläge wurden weniger, bis sie schließlich ganz aufhörten.

Mein Leben begann. Da wir mit anderen Kindern so gut wie nicht spielen durften, mein Vater war selbständiger Fabrikant, das gewöhnliche Volk konnten wir uns nicht antun, kam es dazu, dass ich das Buch entdeckte, und mein Vater hatte eine umfangreiche Bibliothek, die jedes Jahr zu Weihnachten umfangreicher wurde. Ich las alles, was mir in die Finger kam, Karl May, Hans Dominik, Hans Hass, Afrikafeldzug, Russlandfeldzug, Sagen des klassischen Altertums, Verdun, Bauten, Jagd, das große Universum, Reiseführer und vieles mehr. Diese Bücher frischte ich, als ich älter wurde, mit Quantenphysik, Astrophysik, Kaku und vielen anderen auf. Jetzt war mir  klar, warum mir der Herrgott so einen dicken Kopf gegeben hatte. Eins bemerkte ich aber schon damals: mich erfasste in aller Regelmäßigkeit eine innere Unruhe, gegen die ich nicht ankam.

Wieder kam es darauf an Entscheidungen zu treffen. Nach meiner Mittleren Reife musste ich einen Beruf erlernen. Der wurde auch schnell gefunden. Ich machte ein Praktikum als Elektriker, das ich zwei Jahre durchhielt. Was ich davon behielt, war, das Mobbing der Gesellen und einen Satz eines kleinen Schmiedemeisters: „Jan-Dirk „(Mein Rufname), wenn du Metall bearbeitest, stelle dir im Kopf vor, was du machst. Es muss ein dreidimensionales Bild des Ergebnisses in deinem Kopf entstehen.“

Für mich war es die Stufe zu einer weiteren Entwicklung. Ich stellte mir alles im Kopf vor, was in meinem Leben ablief. Es war erhebend zu sehen, zu was für Ergebnissen ich kam. Das war dann auch der Schlusspunkt im Praktikum. Ich war kleine 19 Jahre,  und mein Leben fing an zu fliegen. Ich ging zur Bundeswehr.
 

 

 

 

Mein Mittelleben

 

Achtundsechziger. Happy flower Power Zeit, Röcke waren Kriegsbeute. Frauen ein Geschlecht, was zum Lieben verdammt war. 1970, mitten im Kalten Krieg. Ich hatte noch meine erste Angstattacke vor Augen, als Kennedy sich mit Chruschtschow anlegte und den dritten Weltkrieg provozierte, das war 1962, acht Jahre danach wirkten die Bilder noch nach. Ich wollte meinen Beitrag zum Frieden leisten. Vietnam Krieg. Die Amerikaner machten uns vor, wie die Welt zu retten war und sie verloren. Die Welt war gerettet. Ich verpflichtete mich zu 12 Jahren an der Waffe, und ich habe es nicht bereut. Nicht bereut für meine eigene Entwicklung. Ich fing mein Leben an neu zu organisieren, brachte es in Bahnen, heiratete und bekam meine erste Tochter. Hatte Freunde, alles war perfekt, aber die Unruhe blieb und wurde schlimmer.

Ein Schicksalsschlag, der mich in meinen Grundfesten erschütterte. 09.02.1975, ich machte einen Lehrgang in den USA, als ich im Radio die Nachricht hörte, dass eine Transall der Bundesluftwaffe in den Bergen Kretas abgestürzt war. Meine Einheit war auf dem Weg zum Jahresschießen auf Kreta. 42 tote Kameraden. Es sollte nicht der letzte Schicksalsschlag sein.

Meine Zeit bei der Bundeswehr ging zuende. Ich musste mich für einen Beruf entscheiden, mit der ich meine kleine Familie durchs Leben führen konnte. Ich wurde Physiotherapeut, und machte mich 1986 selbständig. 1985 wurde meine zweite Tochter geboren. Ich fing an, kleine Geschichten zu schreiben, dann mein erstes Buch. Es kam durch meine eigene Rezession nicht durch. Ich fühlte mich wie ein 10000 Meter Läufer, der nach 50 Metern wegen Erschöpfung pausieren musste. Trotzdem, die Unruhe blieb.

1994 erreichte mich ein weiterer Schicksalsschlag, meine Frau starb nach langem Leiden. Kurz danach starb auch meine Schwester. Ich merkte den Wiederstand den ich entwickelte fast körperlich. Trotz und Traurigkeit regte sich, der beste Nährboden um sich weiter zu entwickeln. Ich nahm das Leben wieder auf und dabei bedanke ich mich bei vielen meiner Patienten, die mich mehr therapiert  haben, wie ich sie. 1996 wieder verliebt und geheiratet, meine dritte Tochter wurde adoptiert und wir wurden eine Patchwork Familie mit allen Ecken und Kanten. Eine Herausforderung die wir lächelnd annahmen. Welche Eltern können schon auf 17 Jahre Pubertät zurückblicken. Es war die Hölle, aber der Lohn war es Wert, drei Freundinnen.

 

 

 


Zieleinlauf

 

Wieder fing ich an, Bücher zu inhalieren. Mein Kopf war wie ein Schwamm, der am Morgens wieder trocken war. 2 Jahre vor Beginn meines Vorruhestandes  nahm ich das Rennen wieder auf. 9950 Meter lagen  ja noch vor mir, mit jedem Meter, den ich zurücklegte, wurde ich stärker. Ich fand einen Verlag, auch wenn es ein Bezahl-Verlag war und mein erstes Werk wurde im Dezember 2012 veröffentlicht. „Krieger des Regenbogens“, 10 Bände sind vorgesehen, 3 sind fertig. Nummer 2 wurde im November 2013 veröffentlicht. Die Kritiken waren erhebend und die Rechte liegen mittlerweile wieder bei mir. Nach Band drei habe ich eine Satire geschrieben, die Anfang des Jahres 2014 veröffentlicht wurde, „Gedanken eines Ketzers“. Die habe ich mittlerweile überarbeitet und es wird 2018 eine Neuerscheinung geben.

Mein dritter Band der Rassmussen Serie –Savant- ist fertiggestellt. Da Band 2 –Die Judaswiege- schon fertiggestellt ist, wartet Band 4 mit einem Arbeitstitel- Eine neue Erfindung des Tötens- auf seinen Beginn. Meine Unruhe schwindet, mit jeder Zeile, die ich schreibe. Jedes Gedicht, jede Kurzgeschichte, jeder Roman und jeder Text zu einem Lied glättet mein Chi.

Wenn ich schreibe, verliere ich das Gefühl für die Zeit, ich bin ein Teil meiner Buchstaben. Ich habe es mir zur Regel gemacht, den Leser es sich selbst vorstellen zu lassen, wie sein Held aussieht. Intuition und Phantasie, die gewollt in der heutigen Zeit unterdrückt werden, sollen meinen Lesern wieder die Möglichkeit geben, ihre Gedanken fliegen zu lassen, damit sie sich aus dem Automatismus des heutigen Lebens befreien können. Die Rezessionen von „Krieger des Regenbogens“ im Corona Magazin geben mir Recht.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

   Johannes Weinand

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Johannes Wienand

04639 / 7680

Hauptstraße 26, 24980 Schafflund, Germany

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